persönliche Gedichte, Texte, Aphorismen
..Gedichte/Texte/Aphorismen
..von CorneliusWMeienberg @ 23. 04. 07 - 03:59:28
FRÜHLING
-------------------------------------------------
sonnenschein, golden und hell-licht,
bringt tauzarte blumen zum blühen;
ferne windesluft, erfirschend und blau -
weht mit sanftmütiger brise durch
die auen und alleen.
vögelein pfeifen beschwingte liedlein,
bienen und hummeln summen friedlich;
bäume blühen in rosa,
weisser, blauer, gelber pracht
ein wackerer jüngling promeniert
festen schrittes durch die grünen
gärten des maiens -
ihm springt das herz
voll trunkener lebensfreude
da
erblickt er
eine gar sanft-pfirsichzarte maid -
spricht sie zaghaft an;
mit unsicheren wörtlein,
im herzen die liebe ihn getroffen-
der maid ergehts genau gleich -
so erlaubt sie ihm gerne,
ein paar schrittlein
mit ihm zu teilen.
sie wandern
munter des weges
durch dieses wohlgemute paradies:
blühende wiesen, schimmernd dunkelgrüne wälder,
fein hellgelb duftende felder und gärten,
atmen tief und entspannt
die wohltuend warme,
sonnendurchtränkte luft ein.
durchqueren blossen fusses
ein munter murmelndes bächlein -
sie spüren das kühle wasser -
umfliessend und erfrischend
füsse und beine.
da schenkt der tapfere jüngling
dem hübschen mädchen
einen atmenhauch wie
'ich liebe dich, du holder engel'
das mädchen, verwirrt und
getroffen von der dreistigkeit
des kavaliers
antwortet nicht
und schaut weg -
wird rot
die beiden schönen menschenkinder
spüren in sich die lust
der lebendigen liebe
und körperwärme,
ihre herzen werden heiss
in sehnendem verlangen,
die worte und gesten
geben sich -
und sie
sich finden,
ein zärtliches paar
werden.
so naht der abend -
zufrieden und müde
von wandern
und minnelust
die beiden
entschwinden
zusammen
in ihr eigenes
land der träume -
kommen sie wohl
zu uns je
zurück?
--------------------------------------------------- ---------------
frühling Version II
--------------------------------------------------- -----------------
sonnenschien, golden und hell-licht
feine windesluft, erfrischend und balu.
menschen promenieren
durch grünnende auen
vöglein pfeifen beschwingte liedlein
bienen und hummlen summen friedlich
durch dieses wohlgemute paradies
schreite ich munteren fusses
atme tief und entspannt
die wohltuend warme
sonnendurchtränkte
luft ein.
die bäume blühen in
rosa, weisser, blauer,
gelber pracht.
mir springt das herz
voll trunkener lebensfreude.
so wandere ich festen
schrittes
stund um stund
durch berge, wiesen, auen, täler
bis der abend naht
und ich heim komme.
müde und zufrieden
mit einem entspannten
lächeln
entschwinde ich
in das land
der süssen träume.
--------------------------------------------------- ------------------
das chaos
-----------
das erleben
in mir -
oft sind
die gedanken
ein strudel,
ein knäuel
von pfeilen
die wirr
in die welt
schiessen
und kein
festes ziel
an-visieren.
drum
freunde ich
mich mit
meinen
gedanken
an
und
will sie
mit liebe
und
sanftmut
erziehen.
eine
schwere
aufgabe,
die
viel geduld,
tägliche
konzentration
und
hingabe
erfordert.
---------------------------------------
der innere
zensor
-----------
meine instanzen
die mir
böses
sagen
feinde
von früher
die
destruktives
in die welt
sandten
und
immer noch
senden
so will
ich den
dummen
mutwilligen
zensor
nicht mehr
beachten
und frei
werden
für meine
guten
inneren
kräfte!
------------------------------------------
die überforderung
-----------------
unsere kultur
fordert uns
zum
äussersten
heraus
so komm
ich in
den strudel
des kampfs
mit mir
und
der welt:
konflikte,
aggressionen,
spannungen.
so merke
ich, dass
ich sehr
schnell
überlastet
bin
und
muss
mich
abgrenzen
und
zurückziehen
--------------------------
frauen
------
ich bin immer
auf der suche
nach einer.
es klappt nie.
die haben
alle probleme
und missbrauchen
mich als
blitzableiter.
da verzichte
ich lieber
oder tu
mir selber
was gutes an..
..wenn ich
zärtlichkeit
brauche.
--------------------------------------------------- ------------------
unruhe
------
ich frag mich
immer:
was soll
das alles,
wie komme
ich zu
aktivitäten
und
menschen,
die mir
wirklich gut tun?
--------------------------------------------------- ------------------
es schneit.
die landschaft
ist ruhig.
ich liebe
diese sanfte
stimmung.
dann fühl
ich mich
wie auf
einem
andern planet
--------------------------------------------------- ------------------
schlaf
------
ich freu mich
auf dich
du umhüllst mich
wie ein weiches
duvet.
süsse träume
umschmeicheln
meine matte,
wunde seele.
erquickt
wach ich
am nächsten
morgen auf.
den genuss
der träume
noch
im umnebelten
geist.
--------------------------------------------------- ---------------
der alte mann
und die frau
aus bronze
jetzt bin ich
schon 74.
seit dem tod
meiner frau
lebe ich ein
einsames
leben.
jeden tag
dasselbe:
aufstehen
morgen essen
zeitung lesen
einkauf
mittag essen
abwaschen
putzen
nachmittags gehe
ich am see
spazieren.
die leute
eilen
an mir vorbei.
gehetzt,
achtlos,
ohne interesse
für mich.
ich sehne mich
nach einem
menschen,
der mir
wärme, liebe
oder
wenigstens
ein gutes wort
schenkt.
ich getraue mich
nicht,
jemanden
anzuschauen,
schon gar nicht,
ihn/sie
anzusprechen.
da sehe
ich die frau
aus
bronze.
ich geh zur ihr hin
umarme sie.
klage ihr
mein leid.
aber sie ist kalt,
bleibt stumm
so wie
die menschen
in dieser
stadt.
--------------------------------------------------- -----------------
echte armut
ich bin materiell arm
aber in mir reich.
so wandle ich
mit sanfter zufrideneit
und sprühender freude
durch die täler des lebens.
-------------------------------------
freundschaft
freundschaft
kommt aus dem herzen.
sie ist geben und nehmen.
verbunden sein -
unabhängig von
zeit und raum.
weder durch
streit noch uneinigkeit
verliert sie
ihren glanz.
--------------------------------------------------- -----------------
der rote faden
wie ich durchs leben zieh,
so weiss ich doch nie,
welch ist wohl der rechte
entscheid,
entgehn kann ich nicht
dem leid.
drum will ich jeden
augenblick erwägen,
was wohl das beste
wär zu wählen.
nie bin ich sicher,
ob der weg, den ich
gehen will
mich schützt
vor dem unbill.
--------------------------------------------------- ------------
disziplin
der innere sauhund,
der immer das will,
was mir schadet
und mich nicht weiter bringt.
so will ich aber
jede handlung sorgfältig
nach ihrem nutzen erwägen
und meine gedanken
zum positiven, konstruktiven
erziehen.
ein bier? - nein, ein mineral!
eine schokolade? - nein, ein apfel?
ausschlafen? nein, aufstehen, duschen
und radfahren gehen!
abends tv schauen? nein, lieber etwas
lernen oder gedichte schreiben.
rumhängen? nein, arbeiten gehen.
so habe ich den tag gut genutzt,
kann befriedigt und müde
schlafen gehen.
--------------------------------------------------- ----------------
alles für sich
zu wollen
ist
ein vegetieren
des niedersten egoismus'
--------------------------------------------------- ----------------
freudlosigkeit
kein inneres feuer.
schlepp mich
durchs leben.
die lustbarkeiten
der welt
sind wie schaler kaffee.
abends
freu ich mich
auf den schlaf.
morgens
wieder dieses
miese gefühl.
etwas fehlt mir.
aber nichts
äussers
sondern
etwas inneres:
wo bist du hin,
göttlicher
lebensfunke?
--------------------------------------------------- --------------
27.7.06
streit
bringt herzen
zum rasen
suchen wir
zusammen
einen weg
in die versöhnung/vertochterung
und kommen
wir uns so
gerade
durch den streit
(wieder etwas
näher??!!
30.7.06
ideale
sei realistisch!
schau für dich!
kümmere dich
nicht immer um andere!
engagiere dich
nicht so stark!
sei nicht so extrem!
das bekomm
ich täglich
zu hören,
da meine
idealistischen
motive
und lebenswege
bei den andern
kopfschütteln
ernten.
wieso denn nur?
was ist
daran falsch,
wenn ich
ein minimum
an idealen
brauche
um meinem
leben
sinn
zu geben!
ich kann
nicht einfach
im strudel
des
allgemeinen,
brutalen
ellbögelns
und
des
sinn-ent-leerenden
konsumierens
mit-treiben.
nein danke!
mein weg
mag härter
scheinen
als
dieser
coole, eiskalte
mainstream-wahn
aber für
mich
ist gradlinigkeit
ehrlichkeit
und güte
einfacher
zu leben!
mich ekelt
diese scheiss-
gesellschaft!
ideale..
habe ich!!
zuviel etwa??
sei egoistischer!
grenze dich ab!
kümmere dich
nicht immer
um andere!
diese
stereotypen
allgemeinplätze
muss ich
anhören,
wenn die leute
ob meinen
pietistischen flausen
die köpfe schütteln...
ich weiss,
sie meinen es
gut.
aber ich liebe
ein leben,
das kämpft,
sich wohl gar
aufopfert
für
eine
wenigstens
ein bisschen
bessere welt.
und wenn
ich nur die
kleine welt
eines
leidenden
geschöpfes
ein bisschen
aufheitern kann,
dann
sehe
ich wieder
sinn
im leben.
aber nur
einfach
so
für sich
alles wollen,
ein
vegetieren
des niedersten
egoismus',
den man
sich denken
kann!?
was bringt
denn das
am schluss?
ist das glück?
oder ist
mein steiniger
weg
nicht eher
der
schlussendlich
glücklichere,
zumindest
ein erfüllender?
generationen
junge
werden alt,
die generationen
ziehen
durch die äonen
dahin,
wechseln
sich ab
in dem
zeit-fluss
des stetigen
werdens
und vergehens.
aber wieso
bekriegen
sich
die generationen denn?
das junge
ist heute in:
stark,
schnell,dynamisch,
flexibel, aktiv...
wer alt
und schwach
ist,
der zählt
nichts mehr!!
ich träume
von
einer
welt
wo die
generationen
wieder
in frieden
und konstrukitven
geben und nehmen
wieder
zu einander
finden!
(schluss-metapher 1)
...ein paradies
sehe
ich
vor meinem
geistigen auge,
worin
jüngere
und ältere
schäflein
auf
der elysischen
lustwiese
das
leckere gras
des friedens
und des
vollkommenen glücks
äsen.
(schluss-metapher 2)
...und so
geht wohl
dieses
mörderisch-zerfleischende
hick-hack
zwischen
den
ghettoisierten
peers
von jung, alt, krank,
behindert, immigrant,
straffälligem, outsider,
etc...
in alle
zeiten weiter...
...gen
dem offenen
schlund
der
inferalischen
apokalypse
stetig
und unaufhaltsam
zu!!!
28.7.06 7:28
reiz-über-fluten
aufnahme-fähig-keit
ist sehr begrenzt.
durch permanente,
starke reize,
lärm,
bilder,
gestank,
einen zwang
immer mehr
infos reinzuziehen,
durch konsum-rausch...
...komme ich
an grenzen
-> ich kann
nicht mehr!
muss abschalten,
meditieren,
atmen
in der klausur
meines schlafraums...
gehe in die natur,
um von deren
harmonie
und schönheit
aufzutanken.
etwas abgeben
von dem
vibrieren
meiner sinne
und dem rasen
des intellekts...
besinnlich, ruhig,
sanftmütig-kreativ
werden!!
...mit den händen
etwas
erschaffen
das meine
innenwelt
mit-teilt.
sa 15.7.06 10:35
natur..
..ist
absolute schönheit,
friedliche kraft,
erholsame stille..
..eine ganzheitliche
regeneration
für erschöpfte seelen
von uns
gelagten
stadtmenschen.
15.7.06 10:00
depression
der gefürchtete
crash-down
nach
der
überaktiven (sumanie..
wird er kommen??
oder
könnte er
wohl
einmal
ausbleiben?
kann ich mich
soweit
stabilisieren,
dass kein
schock-hinunter
kommt
sondern
eine
sanfte
wellen-bewegung
von
berglein
und
täl-lein?
ich bin
optimistisch
und
arbeite
mit voller kraft
für dieses
ziel...!!!
29.7.06
zufriedenheit
es ist eine
wahre kunst,
zu-frieden
zu sein
mit seinem
status quo,
der ja oft
löchrig
von mängeln
und zersetzt
mit leiden ist.
...und dennoch:
neues wagen..
eine produktive,
un-neurotische
unzufriedenheit
in sich
keimen lassen,
die mich
anspornt
neue ufer
anzusegeln
und hohe
berge
zu ersteigen.
ein bisschen
darf
auch ich
kleiner wicht
die welt
erobern!
23.7.06
schreiben..
..ich schreibe,
es schreibt
aus mir heraus,
ohne absicht,
es fliesst,
form oder inhalt
ergeben
sich von alleine.
inhalt entsteht,
ohne ihn zu beachten..
oh, wie herrlich/dämlich
entspannend
ist dieses automatische
schreibeln!..!
23.7.06
an den leser
mein schreiben
kann nicht
einfach nur
den leser
unterhalten
oder
seine meinung
reflektieren,
damit er mich
kauft!!...!!
nein,
mein schreiben..
ist simpel
nur reiner
ausdruck
meiner
innenwelt.
23.7.06
kritik..
muss aufbauend sein.
nicht als
selbstzweck,
um das ego
des schlagfertigen
kritikers
aufzublähen,
der genüsslich
alles zerreisst,
was er
in seinem
diletantischen
grössenwahn
zusammenschwafelt..
nein,
echte kritik
weiss
kunst
zu würdigen
als
genuinität
eines
sich der welt
kreativ,
schwer arbeitenden,
aufopfernden
individuums.
10.7.06 9:00
virtuelles chaos
compi & (h)inter-net(z)
verfolgen mich
schritt auf tritt.
überall flackernde screens,
penetrant piepende handies,
manager, die überall und immer
auf ihren pdas rumhäckelen,
an allen ecke und enden
konsolen, cpus, labtops,
kameras, lautsprecher,
detektoren..
ein wahrer
orwellscher alptraum!!
jedes noch doofe
apparätli muss seinen
mikro-controller,
seine usb & wlan-
schnittstelle haben.
waschmaschinen,
föhns, mixer
werden von fiesen
software-dämonen
übers allgegenwärtige
NET ferngesteuert..
sensoren, aktoren,
prozesser, tasten,
nervös blinkende
leds, tutende, unheimlich
nervge alarm-geber..
..der wahnisnn
der vernetzung
schreitet in
einem rasenden
höllen-tempo
immer weiter
und weiter
und weiter...!!...
und wenn einmal
nur winziges
teilchen dieses
schizophrenen
elektronen-schungels
seinen software-geist
aufgibt?
dann steht das
ganze brumborium
still..
..und gott möge
uns dann helfen,
denn
ohne
silikon,
ohne billy boy
verrecken
wir elendiglich.
29.7.06
es ist, wie es ist..
..und so ist es auch gut!
mag kommen,
was auch will;
ich bin getrost
und zuversichtlich.
10.7.06
ruhe
die stille
in mich
fliessen lassen.
abschalten,
den lärm dem ung
des alltags
ausblenden,
der bauch
regiert
meine seele;
befiehlt
mich in die
gefilde
absoluter ruhe.
frieden kehrt ein.
und
regeneriert
trete ich an;
für eine
weitere
schlacht
im leben!
di 1.8.06
angst
vor dem ungewissen,
vor einer katastrophe,
dieses beklemmende
gefühl,
ein nagen
im bauch.
der ur-angst
steht das
ur-vertrauen
gegenüber.
vertrauen haben
im risiko,
gewissheit
in der ungewissheit.
mehr kann
ich dem
risiko leben
nicht
entgegen-stemmen!!!
8.7.06
positiv
denke positiv -
einfacher gesagt
als auch getan!!
die eingekrusteten
denkstrukturen
muss ich zuerst
einweichen
mittels der
schönheit von
guten erfahrungen
und lieben menschen!
aber wie
komme ich zu
diesen 'goodies'?
wohl zuerst
durch eine
initiierung meines
persönlichen
glücks-sterns!
beginnt dieser
stern
erst einmal
zu brennen
kann ich
langsam
meine depression
vergessen
und letzendlich
auch
verarbeiten -
heilung
geschieht!
zeit
..verrinnt, ist lebenszeit, kostbarstes gut.
zeit nutzen, aber nicht aus-nutzen.
auch der muse zeit-raum lassen
innehalten, die atmung erspüren
den bauch mitte werden lassen
durchatmen - augen schliessen.
rationalität - planen, bedenken, nachdenken
aber die intuition - die vermittlerin
zwischen bauch und kopf spielt
-> zu wort kommen lassen!!
die welt erspüren, ihre tiefe schönheit
und ihre abgründe erspähen
so vergeht die zeit - mit phasen
des glücks, zeiten der zufriedenheit
und momenten des unglücks...
-- die polarität der welt ganzheitlich
intgegrieren, am eigenen leib erfahren --
das ist leben ->> entwicklung, ein
fortschreiten in erfahrungen, die nicht
oft angenehm, aber desto hilfreicher
sind und auch so schlussendlich wirken.
wollen wir menschen uns zusammen-schliessen
zu einem bund von zeit-spielern,
die das göttliche spiel leben zu
ihren und des anderen zeit-nutzens
erarbeiten wollen?? -- das wäre schön,
eine solidarität von zeit-moglern!!!!
konflikte..
..kommen und ver-gehen. das adrenalin
schiesst ein und auf; ich flipp' aus, entgleite
aus der zwangsjacke der anständigkeit.
worte fallen, die ich wohl im nach-hin-ein
bereue.
aber: die masken sind gefallen, die
menschen zeigen endlich mal ihre
wahre (und meist sehr erschreckende)
seite.
der konflikt ist wie ein gewitter-regen:
donnernd, fulminant, aber eben darauf
auch reinigend, kärend, erfrischend.
dann:
-- ich weiss, wo ich stehe, habe
von mir und den anderen eine
sehr wertvolle
lebens-lektion er-lernt.
9.7.06
besser
vorsichtig sein!!
sich informieren,
nachdenken,
in sich gehen,
erfühlen, was
die innere stimme,
was der bauch,
das herz und
der kopf
sagen!
sagen sie
alle drei das gleiche?
oder gibt es da
widersprüche?
falls sie sich
widersprechen,
muss ich sehr
vorsichtig sein
und alles in
grosser ruhe
bedenken
und wachsen
lassen!!
->>
abwägen
ermessen
bedenken
prüfen...
...und erst dann
ent-scheiden!!!
4.8.06 zum thema wein lc
dieser dichter
endet sicher
mit viel gekicher
und
solch n schmarren
hält euch
gar zum
narren
so müsst
ihr ausharren
den dingen
die da kommen:
oh ich armes schwein
hab' kein'
wein
wie gemein!
hab ein
bein
sehr fein
so klein
und rein,
ist mein!
muss hinein
in die pein
darein
bin derweil
allein
ganz dein
so muss
es sein!
variationen:
a)
wein, weine, weinen
wenn ich kein'
wein
habe
und mir ums
weinen ist -
dann fühl ich mich wie ein schwein
dann komm ich mit mir ins reine
oh, wie ist das leben doch ge-mein
und ich bin soo klein
und durch und durch ganz rein
dazu noch besonders fein!
wein, weine, weinen
hab ich keinen wein
und ists mir ums weinen -
dann fühl ich mich wie
ein sch-wein!
och, ist das doch gemein
komme ich mit mir ins reine
bin ich doch so klein!
und durch und durch ganz rein!
dazu noch besonders fein!
leider aber mutter-seelen-allein
ein toller super-glein
und sonst mit viel pein
darein
c)
ein armes schwein
so ohne wein!
wie gemein!
hat ein bein
ganz fein
so klein
und rein
muss hinein
in die pein
darein
mit hinein
aber ganz dein!
--------------------------------------------------- -----------------
es naht das frühjahr,
ist gar wunderbar
die vögel auf und ab
sie schwingen
voll freuden
sie die neuen
lieder singen
so muss mir
es gelingen
zu finden
ne holde maid
ist was die lieb
in uns befreit
so schreit ich
wohlgemut
zu der innern
liebesglut
um zu finden
hier mein
glück
und da naht
ein süsser
traum
ja das bringt
das weh
zurück
sie hat ein
liebes lächeln
dass ein jeder
lernt zu
schwächeln
vor der minne
holdes anlitz
stehen
wag ichs kaum,
sie
anzusehen
hab keinen mut
um ihrer liebe
zu flehen
denn mein eifer
in mir ruht
und ich
muss gehn
wie war ich feige!
doch ist es frühling
immernoch;
wie ich leide
nun, so hoff ich doch
dass ich mein glück noch
finde
mit hochzeit, blumen und
nem kinde
geb nicht auf, schreit
voran
bis ich sterb
und nicht
mehr kann
doch bis dahin
sag ich dir
streb ich
im innern nur
nach ihr
es ist dies
ein herbes
plaisir!
so endet
mitnichten
solch muntres
dichten.
--------------------------------------------------- --------------
kampf
ich will es
schön haben
im leben!!
bitte keine
schwierigkeiten!!!
aber es
kommt
fastimmer
anders:
zähflüssig
arbeite ich
gegen
den schlamm
von
ignoranz,
egoismus,
gewalt,
sadismus.
werde dabei
oft selber
zum täter.
dann suche
ich wieder
die ruhe
im wald
oder
im bett!
--------------------------------------------------- ------------------
kraft
ich spür diese gewaltige
lebenskraft in meinem bauch;
sie will sich verwirklichen,
schönes, gutes, liebliches
den menschen und der welt
schenken.
diese feinen schwingungen
im herzen,
die ein leuchten des geistes
initiieren
und uns menschen
zu grössten werken
befähigen.
so wunderbar subtil
sind diese kräfte
der seele, dass
sie nur resonanzen
im positiven auslösen.
federleicht, mit einem
lächeln im herzen,
überwindet diese kraft
die mühseligen steine
des lebens.
wie sanft geborgen
ich in der ungeheuer
weit reichenden
lebenskraft aufgehe,
so kann ich intuitiv
die schritte ins
neue, reiche leben
wagen.
--------------------------------------------------- -----------
kreativ sein
ich kann nichts erzwingen;
zeiten der ruhe,
wo ich eher aufnehme
und nicht abgeben kann
oder will.
der innere zensor
lässt mich schweigen!
dann kommt ein schub,
und die buchstaben
purzeln
wie eine flutwelle
aus meinem herzen.
die gedanken
springen
wie wilde hasen
von einer idee
zur nächsten.
ich will mich
beruhigen,
innehalten;
vor dem
schnellen
gang des lebens
wieder
zur sanften, ruhigen
besinnlichkeit
gelangen.
diese feinen anzeichen,
die mir sagen,
wie ich meinen
lebensmodus
einstellen soll,
um stabil
zu bleiben,
diese signal
muss ich
respektieren.
--------------------------------------------------- --------------
es ist gut so
wie ich lebe;
so muss es sein:
jeder schritt,
enteder vorwärts
oder zurück.
so im fluss
des lebens,
schreit ich
durch
lust und leiden;
freud und leid;
liebe und angst.
--------------------------------------------------- -----------------
leere
ich spüre mich
kaum
oder nur
als automat.
die welt
ist wie
ein öder
film,
der vor mir
abgespult wird.
was tun?
ich suche
eine
herausforderung:
ein cooles
projekt,
viel sport
und ne
partnerin
suchen,
das wärs!
hab ich
genug
wille
und durchhaltevermögen
für
diese drei dinge?
--------------------------------------------------- ----------
lernen
--------------------------------------------------- ----------------
ich lerne,
so kann ich wissen erwerben,
meine intelligenz aufbauen,
brach liegende talente zu tage fördern.
wenn ich lernfähig bin und bleibe, kann ich..
..auf mein gesundheit achten, und so mehr
kraft und lebensenergie haben, weniger
leiden müssen.
.. als ingenieur die probleme der zivilisation
mithelfen zu lösen und das leben der
menschen erleichtern.
..als künstler werke kreieren, die freude machen.
..als freund und lebennspartner echte soziale
kontakte und begegnungen leben.
..als lehrer und erzieher jüngeren etwas gutes
und hilfreiches auf den weg geben.
--------------------------------------------------- ------------------
worte zur liebe
die liebe ist das grösste, das schönste,
das beglückendste, das erfüllendste erleben in der welt.
die liebe zu gott ist wie ein anker im leben;
sie trägt dich durch alles leiden,
gibt deiner erfahrung sinn,
hält dich in tiefer geborgenheit
zu den urkräften des lebens.
die liebe zwischen mann und frau:
ein quell von lebensfreude: amor, agape, eros;
alle facetten der menschlichen beziehung
wollen zwischen liebenden lebenspartnern
ausgekostet, ausgefühlt, ausgelebt, ausgeliebt werden.
wenn man und frau in der wonne
ihrer sanftmütigen liebe erblühen;
das sanfte spiel von händen,
gesten, küssen, süssen worten
uns das paradies erahnen lässt,
können wir bisweilen
den herben leidenskampf
unseres lebens etwas verdrängen.
die gebende, selbstlose liebe
zum mit-menschen, zum tier,
zur schöpfung, auch zur toten materie;
die achtung voreinander;
der respekt vor dem
leiden des gegenübers,
dies führt zum wahren
menschtum:
ich gebe alles, was ich habe,
materielles und ideeles,
um die not eines mitmenschen zu lindern,
ihm ein bisschen wärme, lebensfreude,
gar glück zu schenken.
die kreative liebe des künstlers zu seinem werk;
des handwerkers zu seiner arbeit;
des ingenieurs zu seinem projekt -
die tätige, fleissige hingabe aller schwer arbeitenden menschen -
sie gibt unserem leben inhalt,
erfüllt uns mit echtem stolz und genutuung ob dem erfolgreich erbrachten -
sichert existenz und lebensqualität;
bringt die menschen weiter in mentaler wie auch materieller entwicklung.
--------------------------------------------------- ------------
die liebe Version II
ist das schönste, erfüllendeste geschenk gottes
an uns lebewesen.
sie lässt uns für eine kurze weile das leiden und
den kampf des lebens vergessen.
die liebe ist so reich und vielfältig wie
alle äusserungen des lebens:
die liebe zwischen frau und mann, diese
starke anziehung, die uns das leben lang
fesselt und fasziniert.
die subtile zärtlichkeit zwischen den liebenden,
die uns eine ahnung vom paradies kosten lässt.
die aufopfernde, fürsorgende liebe der mutter
zu ihren kindern.
die schöpferische liebe des künstlers, der
uns mit seinen werken beschenkt,
die uns freude und lebenssinn schenken.
die tätige, fleissige liebe des ingenieurs
zu seinen projekten, die uns das leben
erleichtern und den gang der zivilisation
vorwärts schreiten lassen.
die liebe aller hart arbeitenden menschen
und tiere zu ihrer arbeit, die uns brot und
obdach gibt.
die liebe des mystikers und sehers, die
zu wahrem sein führt.
all dies sind erscheinungen des lebens,
die als quelle und ziel die liebe beinhalten.
--------------------------------------------------- --
ich gehe meinen weg.
unbeirrt von anfechtungen
sogenannter autoritäten.
jeden augenblick
entscheide ich
mich für das beste,
soweit ich
das beurteilen kann.
kommen zweifel
so höre ich
auf die gefühle
und den körper.
bis auch der
verstand
in harmonie
kommt.
--------------------------------------------------- ------------
mühlen
durch die mühlen
des leidens;
bis ich gemahlen
und gebacken
als frisches brot
für neues leben
auferstehe
--------------------------------------------------- -
mut
echter mut
nicht tollkühnheit
- eine gabe, die selten gestreut ist
unter den menschen -
verhilft zu einem reichen, wahren leben.
kann ich nur schon
all die minderen dummen
widerwärtigkeiten des
alltags anpacken,
anstatt ihnen einfach auszuweichen,
wird das leben an farbe gewinnen
und ein spannendes, lohnendes
experiment werden.
werd ich mir gar bewusst,
wo noch felder meiner
unbewussten lenbensaufgaben
liegen und
wage ich mich
an einen solchen mentalen
brocken,
werd ich allmählich
hohe reife, echte weisheit
und tiefes spirituelles glück
erlangen.
--------------------------------------------------- -
der narr & die stadt
t-shirt, jeans, turnschuhe, dächlikappe. er sieht normal aus, ist aber ein spinner.
zumindest denken das die leute: wieso hat der kerl fast konstant dieses
schelmische grinsen im gesicht? dazu noch die frechheit, alberne
kinderliedlein zu pfeifen oder zu singen, darauf plötzlich loszuprusten
oder wildfremde leute anzuquatschen.
er steigt ins tram, hockt ab. beobachtet die menschen im tram. starr sitzen sie
da, die gesichter sind kalte masken. sie gucken in diese mist-käse-blätter,
drucksen auf ihren kleinen kästlein nervös herum oder glotzen mit stierem blick
aus dem fenster oder ins leere.
da erblickt er ein symphatisch-hübsche dame jüngeren produktionsdatums.
krampfhaft hirnt er, wie er sie in ein kleines gespräch verwickeln könnte.
es fällt ihm nix ein. so probiert er es mit seinem nettesten lächeln, sie schaut kurz
auf, dann aber schnell und offensichtlich sauertöpfisch tüpiert weg.
die nächste tram-halte-stelle kommt, die holde schönheit ergreift ihr cooles design-
täschlein.
mit einem letzten effort bringt er fast gestottertes: 'exgüsi, wieviel zit isch?'
zustande.
sie schaut kurz verächtlich-strafenden blickes auf ihn herab und meint beim weggucken
mit einem schnippisch-schadenfrohem grunzlaut: 'si hän ja än uhr!'
blamiert-belämmert steht er da, wie ein begossener pudel, weiss drauf keine gegenantwort.
die honorige high-end-lady entschwindet rasch seinen sehnenden augen; bewundernd glotzt er
ihrem platin-blonden haarschopf und dem adretten jeanskleid nach, das sie für alle männer
so giga-geil-sexy und unerreichbar macht.
er denkt halt, fast so zum trost, an den alten spruch: zürcher fraun sind höchstens da zum anschaun.
--------------------------------------------------- --------------
schmerz
wieso die natur
das leiden
erschaffen hat?
das ist eins
der vielen dinge,
die wir nicht wissen.
wenn ich das risiko
des schmerzes
akzeptiere,
wird das leben
einfacher.
wenn ich im
schmerz bin
und weiss
dass er
vorbei geht,
habe ich etwas
hoffnung.
und der tod
ist keine bedrohung
sondern
ein versprechen.
--------------------------------------------------- -----------
sehnsucht
etwas fehlt mir
um mich ganz
zu fühlen.
etwas
unbestimmtes,
das ich
suchen muss.
manchmal
stellt es
sich ein,
ohne zwang.
dieses
unergründliche
glück
von innen.
--------------------------------------------------- ---
sehnsucht
in mir nach leben.
erschaffen wir
zusammen
eine neue welt
die schönheit
und paradies
in vollkommenheit
ist.
frieden
ich suche
die stille in mir
weg vom
lärmigen treiben
der welt
hin zu
sanftmut,
güte,
reinheit,
licht.
--------------------------------------------------- -----
das unsinninge im leben 17.4.07
ob das leben einen sinn hat?
wir können gewissen dingen
einen sinngeben;
improvisation 17.4.07
lola in simmen und recht ist
es mit denjenigen, die es tun
wollen und mitnichten.
--------------------------------------------------- --------
ziele im leben
jahrelang liess ich mich
treiben duch die höhen
und tiefen des lebens
wie ein stück kork
im wasserstrom.
jetzt will etwas
zielgerichteter
werden:
visionen von
fernen zielen
visualisieren
und die kleinen
schritte im alltag
in die planerische
hand nehmen.
--------------------------------------------------- --------
wut
er will mich zerstören.
ich kann mich nicht
wehren.
ohnmächtige wut
geht vom kopf
in meinen bauch.
meine nerven
flattern.
dieser ekelhafte
erregungszustand
dauert fort.
endlich kann
ich schlafen.
am nächsten
morgen
bin ich
etwas ruhiger.
--------------------------------------------------- -----
